22 Dinge die ich in 22 Jahren gelernt habe

Zweiundzwanzig.

Schon wieder ein Jahr rum und der 21.01 hat sich mit gnadenlosen Schritten genähert. Aber das ist nicht schlimm, denn noch habe ich kein Problem damit ein Jahr älter zu werden. Warten wir mal ab, wie das in drei Jahren aussehen wird.
Ich finde ebenfalls nicht, dass ich genau an diesem einen Tag auf einmal eine Falte mehr im Gesicht habe. Es ist nämlich nicht mein Aussehen, das mich ein Jahr älter fühlen lässt – es ist eher meine Einstellung zum Leben, meine Art zu denken und wie ich mich Problemen stelle.

Als ich jünger war, dachte ich jahrelang, dass man mit 22 weiß, was man vom Leben erwartet, dass man einen tollen Job hat und in einer tollen Wohnung lebt. Oh Boy, lag ich damit falsch. Aber das ist kein Problem, denn ich bin glücklich mit meinem Leben, so wie ich es mir „erstellt“ habe, so wie ich es mir weiter zurecht basteln werde. Ich bin noch immer nicht hundertprozentig sicher, was ich vom Leben erwarte und das ist auch okay.

Was mir allerdings immer wieder auffällt ist, dass man ständig auf die ein oder andere Weise Dinge in seinem Leben dazu lernt. Ich weiß, dass ich mit meinen 22 Jahren natürlich noch einiges im Leben vor mir habe und bestimmt noch einige Male auf die Nase fallen werde, dennoch habe ich mich vor allem in den letzten Jahren stark verändert. Bin reifer geworden. Hab einen anderen Blickwinkel gewonnen. Kann besser zwischen Gut und Böse unterscheiden. Bin glücklicher geworden. Nicht, dass ich jemals unglücklich war (abgesehen natürlich von ein paar dramatischen Teenie-Krisen, aber wer hat die nicht gehabt), jedoch nehme ich das Leben heute einfach anders wahr. Und das ist ein schönes Gefühl.

Vor allem in den letzten Wochen habe ich sehr viel über Dinge, die mein Leben beeinflussen, nachgedacht. Zusammen gekommen sind ein paar Weisheiten, die ich gerne mit euch teilen möchte.

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1. Sei so wie du bist, denn du bist genug

Deine Freunde mögen dich so wie du bist, du brauchst dich nicht verstellen (und falls du es doch tust, würde ich dir raten deine Freundschaften noch einmal zu überdenken). Du bist so gut, wie du bist – mit all deinen Ecken und Kanten.

2. Akzeptiere dich so wie du bist & das was du kannst

Irgendwie geht das Hand in Hand mit Punkt eins. Zwinge dir keine Hobbys auf, die dir nicht liegen, nur weil dir die Idee davon gefällt. Akzeptiere das, was du kannst und entdecke, was dir liegt. Du wirst niemals die reiche, berühmte Sängerin werden, wenn du einfach nicht die Stimme dazu hast. Und das ist kein Problem, denn du hast dafür andere tolle Stärken, die dir auf ganz andere Weise im Leben helfen werden.

3. Höre auf dein Bauchgefühl

Wenn du mit einer Person sprichst und sofort ein schlechtes Gefühl hast, höre auf dein Bauchgefühl. Meistens nehmen wir unterbewusst die Schwingungen anderer Menschen wahr. Ich habe besonders in letzter Zeit immer wieder festgestellt, wie gut ich Leute einschätzen kann und meist von Anfang an weiß, ob jemand ehrlich ist oder nicht. Dasselbe gilt übrigens auch für andere Lebensbereiche. Wenn du zum Beispiel absolut keine Lust hast wegzugehen und du dich regelrecht zwingen musst, deine Couch zu verlassen und dann im Anschluss die ganze Zeit schlechte Laune hast, wird es sicherlich kein schöner Abend. Höre auf dein Gefühl, versuche deine innere Stimme wahrzunehmen, denn sie wird dich in die richtige Richtung leiten und dir bei deinen Entscheidungen helfen. Im Endeffekt bist du der einzige Mensch, der beurteilen kann, was gut für dich ist und was nicht.

4. Alles passiert aus einem Grund

Und ich meine wirklich alles. Manchmal ist man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort und trifft eine Person, mit der man sich gleich verbunden fühlt. Manchmal klappt ein Plan nicht, doch eine andere Möglichkeit eröffnet sich, die dein Leben komplett verändern wird. Rege dich deswegen nicht zu sehr auf. Manchmal können wir einfach nicht alles planen und das ist auch okay so. Wäre ja auch irgendwie langweilig ansonsten. Glaub mir jedoch, wenn ich sage, dass alles aus einem Grund passiert, auch wenn wir im ersten Moment vielleicht nicht verstehen können warum.

5. The days are long but the years are short

Dieses Zitat von Gretchen Rubin habe ich letztens entdeckt und bin immer noch begeistert, wie schön es formuliert ist. Rückblickend vergeht die Zeit manchmal viel zu schnell, auch wenn man es in dem Augenblick gar nicht so wahrnimmt. Ich kann zum Beispiel nicht glauben, dass ich schon in meinem 3. Studienjahr bin und mein Erasmus Semester in knapp einem Monat vorbei ist… Es kommt mir immer noch so vor, als wäre ich gestern erst hier in Italien angekommen. Nehmt die Zeit nicht für selbstverständlich, sondern versucht jeden Tag zu genießen.

6. Einen Schritt nach dem anderen

Erstmal durchatmen. Eins, zwei, drei, vier… Eine der wichtigsten Lektionen, die mir meine Mama beigebracht hat, ist die Folgende: Wenn man immer nur den riesigen Berg an Aufgaben vor sich sieht, ist man viel zu schnell überfordert, eingeschüchtert oder panisch. Deshalb, alles einfach Schritt für Schritt angehen. Nichts ist unmöglich – es kommt nur auf die richtige Herangehensweise an.

7. Alles wird am Ende gut

Egal wie dramatisch und schlimm es in dem Moment aussieht, alles wird am Ende gut, denn wir Menschen versuchen automatisch Lösungen zu finden. Glaube fest daran und versuche stets auch die positiven Seiten zu sehen. Vielleicht bist du bitter enttäuscht, oder vielleicht bist du zutiefst verletzt. Das wird vorbei gehen und du wirst neue Möglichkeiten und neue Erlebnisse haben. Nichts bleibt für immer, denn nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch. Das ist einfach der Kreislauf des Lebens.

8. Nicht alle Menschen sind ehrlich zu dir

9. Verhalte dich glücklich- sei glücklich

… denn deine Gedanken beeinflussen deine Handlungen und deine Einstellung. Es ist eigentlich ganz einfach, wenn du in allem nur das Schlechte siehst, wirst du automatisch schlechte Gedanken beibehalten und eher traurig sein. Wenn du allerdings die positiven Seiten wertschätzt und fröhliche Gedanken hast, wirst du automatisch glücklicher sein. Ganz nach dem Motto „Fake it till you make it“.

10. Es ist okay manchmal keinen Plan zu haben

11. Mit Freunden geht alles besser

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12. Nur du bist für dein Glück verantwortlich

Du kannst nicht jemand anderen dafür verantwortlich machen, wenn etwas nicht so läuft, wie du es gerne haben willst. Du bist deines eigen Glückes Schmieds, mach also das Beste aus den Chancen, die das Leben dir bietet.

13. Stecke immer eine Wasserflasche ein & gehe nie hungrig einkaufen

14. Das Leben steht dir offen

Gestalte dir dein Leben so, dass du abends glücklich und zufrieden einschlafen kannst. Vor allem wenn wir jung sind, haben wir so viele Möglichkeiten. Such dir das Beste aus und kämpfe für deine Träume.

15. Lass die anderen reden

Neid? Eifersucht? Langeweile? Du kannst niemandem eine Meinung aufzwingen und du kannst von keinem die Gedanken kontrollieren. Wenn über dich geredet wird, stehe einfach drüber und lass es nicht zu nahe an dich heran kommen. Ich weiß, dass das einfacher gesagt als getan ist. Im Endeffekt kommt es doch eigentlich sowieso nur darauf an, was du von dir hältst – also ins eine Ohr rein und zum anderen wieder raus.

16. Manchmal kommst du an erster Stelle

Es ist okay ab und zu egoistisch zu sein und erst an sich zu denken, wenn es zum Beispiel um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden geht. Natürlich mag keiner egoistische Menschen, aber manchmal ist es auch einfach die Kunst „Nein“ sagen zu können, wenn einem alles zu viel wird und man droht unter der Last zusammenzubrechen.

17. Nicht jeder bleibt in deinem Leben

Das war eine harte aber super wichtige Lektion, die ich gelernt habe. Vor allem mit vielen Schulfreunden verstehe ich mich nicht mehr, da wir uns einfach in verschiedene Richtungen entwickelt haben. Wenn nur einseitiges Interesse besteht und nichts mehr zurück kommt, ist mir meine Zeit und Energie ehrlich gesagt auch einfach zu schade. Laufe keinem hinterher, der dich nicht zu schätzen weiß.

18. Wahre Freundschaft überlebt Distanz

… denn es kommt nicht darauf an, wie oft man sich sieht. Der wichtigste Bestandteil einer Freundschaft ist Vertrauen und Interesse füreinander. Ihr müsst euch nicht täglich sehen – und wenn ihr euch dann seht ist es, als ob ihr nie getrennt gewesen seid.

19. Am nächsten Tag wirds wieder besser

Es ist normal mal einen schlechten Tag zu haben. Manchmal wacht man einfach morgens auf und hat schlechte Laune, die den ganzen Tag über anhält. Oder es passiert einfach ein Missgeschick nach dem anderen. Die wichtigste Lektion, die ich gelernt habe ist, dass nach einer guten Portion Schlaf am nächsten Morgen die Welt wieder komplett anders aussieht.

20. Nur der Sprung ins kalte Wasser ist der Richtige

… auch wenn die Komfortzone schön warm und bequem ist. Wenn ihr euch weiterentwickeln wollt, etwas Neues entdecken wollt und ihr eure Träume verwirklichen wollt, müsst ihr es wagen, ins kalte Wasser zu springen. Traut euch, ich kann euch versprechen, dass ihr nicht ertrinken werdet.

21. Veränderung ist gut

So oft habe ich den Satz „wow du hast dich so verändert“ schon gehört. Und dazu kann ich nur antworten: ein Glück! Man wächst mit jedem Erlebnis, mit jeder Begegnung, mit jedem Hoch und mit jedem Tief – und verändert sich unweigerlich. Ich muss ehrlich sagen, dass ich unglaublich froh bin nicht mehr mein 14-jähriges Ich zu sein. Denn Veränderung tut gut. Veränderung ist gut. Und Punkt.

22. Arbeite hart für deine Ziele

Von nichts kommt nichts. Alles im Leben erfordert Zeit und Arbeit. Wenn ihr etwas erreichen wollt, könnt ihr nicht mitten im Prozess aufhören. Das Schöne ist jedoch, wenn man am Ende mit dem Ergebnis belohnt wird, auf das man so lange hin gearbeitet hat. Wenn man stolz auf das ist, was man erreicht hat. Vergesst nie, harte Arbeit zahlt sich immer aus.

 

Das Geheimnis des Glücks ist, statt der Geburtstage die Höhepunkte des Lebens zu zählen. – Mark Twain

Recht hat er, der liebe Mr. Twain.

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Laura Butera sagt:

    Super schöner Post💕💋

    Gefällt 1 Person

    1. Danke dir meine Liebe 🙂

      Gefällt 1 Person

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