Amsterdam

Ich schaue über die Schulter, der Zug verlässt den Bahnhof. Die Menschen bewegen sich Richtung Ausgang. Sie reihen sich auf, werden gezogen, wie von einer Musik geleitet. Manche rennen, manche sind gelassen. Wir schließen uns an. Das Erste was wir sehen ist Sonne, Wasser und alte Häuser. Ich blicke nach rechts, dann nach links. Egal wo man hinguckt, überall sind Menschen. Wir lassen uns mit der Menge mitziehen, lassen uns treiben und von der Welle davontragen.

Und plötzlich ging alles so schnell

Es ist Mai. Zwei Monate sind im Nu vergangen. Eben tanze ich noch wild auf einem Feld in der Toskana herum und im nächsten Moment sitze ich in meinem Zimmer im verregneten Groningen. Wo ist die Zeit nur geblieben? Die letzten Wochen waren ein Auf und Ab, sozusagen eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Alles von „Schaff…