Januar Blues: Monatsrückblick #1

Endlich melde ich mich auch mal wieder. Ich hatte in den letzten beiden Wochen so viel mit der Uni zu tun, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin, mich auch noch um den Blog zu kümmern. Ich glaube jeder Student verteufelt die Klausurphase innerlich. Ich jedenfalls bekomme jedes Mal aufs Neue zu wenig Schlaf, zu wenig gutes Essen und zu wenig Bewegung. Zusammenfassend kann man also sagen, Prüfungen und ich, wir verstehen uns meistens nicht so gut. Obwohl ich gerne Sachen lerne. Mir gerne Wissen aneigne. Nur eben nicht so viel auf einmal.
Wie dem auch sei, kommen wir zurück zum heutigen Blogpost. Meinen ersten Monatsrückblick. Also, was habe ich im Januar 2018 alles erlebt? Was hat mich bewegt? Was hab ich geschrieben?
Das neue Jahr fing für mich unglaublich entspannt an. Am Silvesterabend ging es zuerst mit meiner Familie ins Theater und später zu einer alten Schulfreundin, um den Abend ausklingen zu lassen und das neue Jahr willkommen zu heißen.
Wenn man das mit den letzten beiden Wochen des Januars vergleicht, scheint es schon fast ein Kontrastprogramm zu sein. Die letzten Tage des Monats wurde viel (aber nicht besonders gut) gegessen, viel gelernt und am Ende der Klausurphase bis spät in die Nacht mit Freunden geredet und Sekt getrunken.
Und natürlich hat der Wettergott genau jetzt entschieden, dass es den ganzen Tag regnen soll. Wer kennt das nicht? Sobald man etwas freie Zeit zur Verfügung hat, versteckt sich die Sonne und das trübe, kalte Wetter kommt zum Vorschein. Immerhin kann ich somit entspannen und meine Liebe für Gilmore Girls wiederentdecken.

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Erlebt
Im Januar ist einiges passiert. Alles fing wie oben beschrieben eher ruhig an, doch der Tag der Abreise kam meiner Meinung nach viel zu schnell und der Glanz der vergangenen Festtage verblasste immer mehr. Am Frankfurter Flughafen (alleine der Weg dahin war der Horror, dank der Deutschen Bahn und ihren Verspätungen) traf ich zufällig eine Freundin am Gate. Es ist doch gleich viel angenehmer, wenn man nicht alleine den langen Heimweg antreten muss. Wir quatschten, nahmen zusammen den Zug nach Siena zurück und teilten uns ein Taxi am Bahnhof – lustig, wie klein die Welt manchmal ist.
Kaum war ich wieder in Siena, fuhr ich auch schon am Wochenende darauf nach Pisa, um den Geburtstag einer guten Freundin nachzufeiern. Ich lernte das Nachtleben in Pisa und ihre Freunde kennen und hatte einen wirklich schönen Abend. Ins Bett gegangen sind wir erst um 6 Uhr morgens und haben den nächsten Tag dadurch eher ruhig gestaltet.
Ein Tagesausflug nach Florenz durfte im Januar natürlich auch nicht fehlen. Ich glaube, diese Stadt werde ich mit Abstand am meisten vermissen. Mitte des Monats ging es mit meinem Linguistikkurs für eine Besichtigung zur Accademia della Crusca. Der Tag war super sonnig und nach unserer Uni Veranstaltung haben Lena und ich uns einen schönen Tag in Florenz gemacht. Wir kauften uns süße Handtaschen, besuchten das Gucci Museum und machten ein Picknick neben dem Arno. Der totale Mädels-Tag eben. Das muss manchmal auch einfach sein.
Weitere Highlights des Monats waren die „Date-Nights“ mit meiner Lieblingsösterreicherin (sprich ein Gläschen Wein, Essen und gute Gespräche), Kochabende mit Freunden, das gute Wetter in Siena und mein Geburtstag.
Ich habe ebenfalls die wohl stressigste Woche überlebt: 3 Klausuren in nur 3 Tagen! Und damit ist einfach so die Uni in Italien vorbei und meine letzten Wochen in Siena haben offiziell begonnen.

Schönsten Momente
Mein 22. Geburtstag in Italien ist definitiv einer meiner Lieblingsmomente. Ich bin mir sicher, diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen. Falls ihr gerne wissen möchtet, was ich alles gemacht habe, lest doch meinen Blogpost dazu. Unten ist er noch einmal verlinkt.

Ein weiteres Highlight waren all die schönen, sonnigen Tage in Italien, an denen ich meinen Blick über die Toskana schweifen ließ und ohne Jacke in der Sonne saß. So lässt sich das Leben feiern.

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Inspiration

It’s fun to fail, I kept repeating. It’s part of being ambitious; it’s part of being creative. If something is worth doing, it’s worth doing badly. – Gretchen Rubin

Ein Buch gefüllt mit starken Sätzen, die einen zum Denken anregen. „The Happiness Project“ von Gretchen Rubin ist meine absolute Buchempfehlung für jeden, der seinen Alltag und sein Leben verschönern möchte. Ich habe im Januar sehr viel über Glück und glücklich sein nachgedacht und dieses Buch hat mich auf fast jeder Seite auf die ein oder andere Weise berührt.

Gelernt
Mündliche Prüfungen, Stress, Zweifel, Angst. Ende Januar hab ich einige Gefühle durchlebt, denn mündliche Prüfungen sind für mich nie ein Klacks. Allerdings: Gute Laune ist ansteckend und positive Gedanken sind Gold wert. Ich habe gelernt, dass man sich mit inspirierenden Menschen beschäftigen sollte, dass harte Arbeit sich auszahlt und dass man sich manchmal einfach auf sich selbst verlassen sollte und nicht an seinen eigenen Fähigkeiten zweifeln darf.

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Ziele
Anfang Januar habe ich euch von meinen Zielen für 2018 erzählt. Wie habe ich mich bis jetzt geschlagen? Ganz gut finde ich. Meine Ernährung ist deutlich gesünder geworden, ich habe mehr Zeit in den Blog investiert, mehr gelesen, fremde Leute angelächelt, meine Gedanken aufgeschrieben, nicht alles bis zum letzten Drücker aufgeschoben und war in vielen Dingen sehr viel optimistischer als ich es früher gewesen wäre.
Ich finde, alles in allem ist das keine schlechte Quote, allerdings gibt es noch einige Dinge, die ich im Februar in Angriff nehmen möchte. Wie zum Beispiel wieder mehr Sport zu machen und ein neues, kreatives Hobby zu finden.

Geschrieben
Im Januar entdeckte ich den Spaß an den verschiedensten Themen und setzte mich recht intensiv mit meinem Blog auseinander. Online gegangen sind:

1.) Neues Jahr, Neue Chancen – 15 Ziele für 2018, die wirklich etwas in deinem Leben bewirken werden

2.) Travel Diaries: Roma – Teil 2

3.) Meine Reiseapotheke

4.) Reisefieber – Warum Reisen dich glücklich macht

5.) City Guide: Florenz – das italienische Athen

6.) 22 Dinge, die ich in 22 Jahren gelernt habe

7.) Geburtstage in Italien

Was würdet ihr gerne im Februar lesen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Wünschen!

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Pläne im Februar
Was ist für den Februar so geplant? Meine Mama kommt mich in Siena für ein paar Tage besuchen und ich freue mich schon sehr darauf.
Danach heißt es auch schon wieder Koffer packen und zurück nach Deutschland. Ein bisschen wehmütig bin ich schon, das alles hier zurückzulassen. Es ist verrückt, wie schnell fast 6 Monate vergangen sind.
Aber zurück zum Thema. Nach ein paar Tagen in der Heimat steht der Umzug nach Groningen auch schon wieder an – ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf mein Zimmer dort freue! Und natürlich auch auf meine lieben Mitbewohnerinnen.
Des Weiteren habe ich geplant, wieder organisierter zu werden und mich um meine Zukunft nach dem Bachelor Abschluss zu kümmern. Eine letzte Sache, die ich im Februar machen möchte, ist der sogenannte Happiness Month. Was das genau ist, werde ich euch am Ende des Monats noch einmal genauer erklären.

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