Und plötzlich ging alles so schnell

Es ist Mai. Zwei Monate sind im Nu vergangen. Eben tanze ich noch wild auf einem Feld in der Toskana herum und im nächsten Moment sitze ich in meinem Zimmer im verregneten Groningen. Wo ist die Zeit nur geblieben? Die letzten Wochen waren ein Auf und Ab, sozusagen eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Alles von „Schaff ich das?“ über „Ich bin so happy!“ bis hin zu „Was kommt danach?“ war dabei. Der Alltag ist wieder zurück und bald fängt ein neuer Lebensabschnitt für mich an, denn ich beende diesen Sommer meinen Bachelor. Zukunftspläne und These mischen sich mit Vorfreude und ein bisschen Wehmut – denn, wenn etwas Neues anfängt, endet schließlich auch etwas „Altes“.

Was ist passiert in den letzten Monaten? Einiges. Zuerst kam der Abschied. In Siena. Von Siena. Ich habe eine wirklich gute Freundin gefunden und vermisse sie schrecklich. Siena vermisse ich irgendwie. Vor allem die Ruhe und die Lebensart. Einfach raus aus der Wohnung (die vermisse ich übrigens ganz und gar nicht! Der Zustand war wirklich katastrophal) und einen Cappuccino im Café nebenan trinken, durch die Geschäfte schlendern, in der Sonne sitzen und Vino oder Aperol trinken, Gelato essen und kleine Trips planen. Was übrig bleibt? Schöne Erinnerungen und Fernweh. Die Lust etwas Neues zu erleben.

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Zurück in Groningen holte mich der Alltag schneller ein als gedacht. Die Freizeit blieb etwas auf der Strecke, denn eine Deadline jagte die andere. Ich dachte, mein letztes Semester wird entspannt. Ich glaube, ich war einfach etwas zu verwöhnt durch Italien. In Groningen wird man zu Höchstleistungen angetrieben. Und ich muss sagen, das mag ich gerne. Ich hab gerne alle Hände voll zu tun. Nur muss man sich erst einmal dran gewöhnen. Nun ja, letzten Monat ging es für mich knapp 3 Wochen zurück nach Deutschland, da ich keine Examen schreiben musste und wir vorlesungsfreie Zeit bekamen. Die erste Woche arbeitete ich als Ferienbetreuer und wurde am letzten Tag auch schlagartig krank. Über Ostern durfte ich dann mit einer dicken Bronchitis im Bett liegen und mir selbst leidtun. Statt mit meiner Familie und meinen Freunden Zeit zu verbringen, durfte ich anschließend jeden Tag von morgens bis abends an meiner Bachelorarbeit sitzen und weitere Aufgaben und Essays für die Uni anfertigen. Ab und zu nahm ich mir jedoch etwas frei und fuhr nach Köln, nach Düsseldorf, nach Venlo oder ging mit meiner Familie essen.

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Nachdem ich mich erst einmal motivieren konnte, war es auch schon einfacher an der These zu arbeiten und Informationen zu sortieren. Nun heißt es: Weiter Vollgas geben. In Groningen gab es den Hunkemöller Fabrikverkauf, die Kingsnight und den Kingsday. Ich fuhr nach Amsterdam für einen Tag. Ich genoß die Sonne und die warmen Temperaturen. Ich verbrachte Zeit mit meinen Freunden. Ich hatte Spaß.

Die Sommerplanung hat bei mir auch langsam gestartet. Wohin es geht? Noch ist nichts fest, aber es sieht so aus, als wenn eine Freundin und ich durch Kroatien diesen Sommer fahren. Außerdem besuche ich die liebe Lena in Graz und lasse mir von ihr ihre Heimat zeigen.
Bis dahin heißt es: Ordentlich sparen. Und weiterhin anstrengen, dass ich die letzte Uni Zeit auch noch schaffe.
Was ich danach machen werde? Ich weiß es noch nicht genau. Aber ich glaube fest daran, dass ich meinen Weg auch weiterhin finden werde. Denn bisher hat auch alles geklappt. Und das wird es auch in Zukunft.

Ich hoffe, ich konnte euch wieder ein bisschen auf den neusten Stand bringen. Wie schon gesagt, die letzte Zeit war etwas chaotisch für mich – und die nächsten paar Monate werden bestimmt nicht anders.

 

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